von arbeit und erholung

18 04 2010

Man bestelle sich zweieinhalb Palletten Dachpappe und trage die Rollen 50 Meter.
Man miete einen Erdbohrer und bohre damit 20 Löcher in den Boden.
Man nehme ein paar gespaltene Stämme und ramme sie in die Löcher.
Das reicht.

Die Wochen streichen zäh dahin, ich sitze Tag für Tag auf einem Stuhl in einer Schule in einer Stadt. Ich blicke nach vorn oder manchmal auch nicht. Ich warte auf Wochenende.
Freitag früh Schluss. Jetzt Wochenende.
Zusammen mit Bruder und Vater gehts ab aufs Dorf. Ein kleiner Fleck Land, ein paar zerfallende Hütten, viel Platz zum austoben.

Arbeiten. Anstrengen. Muskeln.
Merken, wie die Kräfte schwinden. Merken wie der Arm nicht mehr will.
Kurz ausruhen, Essen, Bierchen, Sonne, Sitzen.
Merken, wie die Kraft kommt, der Drang, weiterzumachen, das Ziel vor Augen haben.

Abends. Fertig. Ins Auto. Nach Hause. Essen, duschen, schlafen.
Morgens. Muskelkater.

Ich sage, körperliche Arbeit ist immernoch die beste Medizin. Den Geist entschlacken.
Wenig denken, machen.
Sehen, wie etwas entsteht. Etwas handfestes.
Das braucht der Mann, so muss das sein.
gabriel

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